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Wir hatten richtig viel Glück mit dem Wetter als wir in der Gegend um Mount Taranaki angekommen sind. Es ist bekannt, dass das Wetter dort sehr schnell umschlagen kann. Umso mehr freuten wir uns, dass kein Wölkchen am Himmel zu sehen war und der Berg schon aus ca. 50 km Entfernung majestätisch aus dem Boden heraus ragte. Als wir ein paar Stunden später wieder abfuhren war vom Berg schon nichts mehr zu sehen, weil die Wolken zuzogen.

Visitor Center am Fuß des Mount Taranaki

Die letzten 4 km zum Dawson Falls Visitor Center am Fuß des Mt. Taranaki muss man durch eine dicht bewachsene Allee fahren, die uns an eine Fahrt auf Big Island / Hawaii erinnerte. Die Straße ist so schmal dass zwei Autos nur knapp aneinander vorbei fahren können. Ausserdem ist die Strecke kurvenreich, so dass man Gegenverkehr erst sehr spät wahrnimmt. Vorsicht ist also geboten, wenn man dort entlang fährt.

Am Visitor Center gibt es Parkplätze und auch ein öffentliches WC, was viele Camper dazu ermutigt, trotz Verbots dort kostenfrei zu übernachten (es wird angeblich eher selten kontrolliert). Wir haben mit dem Gedanken gespielt, sind aber am Ende dann doch auf einen Campingplatz an der Küste ausgewichen.

Vom Dawson Falls Visitor Center aus hat man mehrere Möglichkeiten zu Wandern (diese sind sehr gut ausgeschildert): es gibt einfache Wege, die auch mit Kinderwagen befahrbar und in unter einer Stunde zu bewältigen sind, sowie Wege für Fortgeschrittene und Profis, die 2-4 Stunden oder länger dauern und teilweise auch richtig Erfahrung im Bergsteigen erfordern. Es wird nicht umsonst gewarnt, dass bereits 60 Menschen ihr Leben verloren haben, weil sie das Wetter falsch ein- oder ihre Fähigkeiten überschätzten. Wir haben uns für den Wilkies Pools Loop Track entschieden.

Wilkies Pools Loop Track

Dieser Rundweg dauert ca. 1-2 Stunden und führt auf einem weitgehend befestigten Weg mit mäßiger Steigung durch den Goblin Forest, der wieder mal typisch für Neuseeland an einen Märchenwald erinnert. Auf halbem Weg wird der Wald von einem Flussbett durchkreuzt, das vom Berg hinunter führt. Das Wasser dort ist eiskalt und war zum Zeitpunkt unseres Besuchs eher ein Rinnsal. Trotzdem muss man über eine Hängebrücke gehen (von wo man erneut eine gute Sicht auf Mount Taranaki hat), um auf die andere Seite zu gelangen, wo der Weg dann wieder hinab zum Visitor Center führt. Danach wird es etwas unwegsam: man geht erneut durch den Goblin Forest vorbei an kleinen Wasserfällen, wo der Weg dann nur über rutschige Steine führt und einige Treppen hinab zu steigen sind.

Tipp: man kann den Weg natürlich auch in entgegen gesetzter Richtung gehen, dann ist er allerdings steiler und anstrengender. Wir empfehlen erst an der Hängebrücke vorbei zu gehen.

Dawson Falls Wasserfall

Wer noch Zeit hat sollte sich noch den Dawson Falls Wasserfall etwa 600 m unterhalb des Visitor Centers anschauen. Dieser ist von der Straße aus erreichbar, aber am besten am Visitor Center parken, denn es gibt nur 2 Parkplätze an  der Straße. Über eine steile Treppe gelangt man an den Fuß des Wasserfalls. Trotz hoher Luftfeuchtigkeit sind die kalten Wassertropfen in der Luft eine willkommene Abkühlung.

Geschrieben von:

Software Entwickler, selbst ernannter Director of Photography (Foto, Film, Time-Lapse). Kocht leidenschaftlich gerne, liebt gutes Essen und Magda.

4 Kommentare

  1. Vorgestern habe ich auf Arte einen Film über Neuseeland gesehen. Traumhafte Bilder,aber eure sind besser! Der Wald wie im Märchen. Toller bericht Oli!
    LG

  2. Aber hallo: diesen Bericht haben wir auch gesehen – welch eine Welt!
    Kommt zu euch eigentlich der Osterhase in der Ferne?

    • Hasen haben wir nur in Canggu auf Bali in einem Restaurant rumhoppeln sehen. Aber mit Ostern haben die nichts zu tun hier… Und das Osterlamm haben wir bereits in Neuseeland verspeist. 🙂