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Mit einem privaten Transport (200.000 IDR) kamen wir in etwa einer Stunde von Canggu nach Ubud. Im kulturellen Zentrum Balis haben wir insgesamt 3 Tage verbracht und einen guten Einblick in die Stadt und die Umgebung bekommen.  Die nähere Umgebung erkundet man hier am besten mit dem Roller. Es gibt zwar auch einige Wanderungen die in unserem Reiseführer vorgeschlagen werden, aber bei dem Verkehr und den Temperaturen (von wegen hier soll es kühler sein – wir hatten schöne hitzige 30 Grad! 😊) war uns mehr nach Wind um die Nase auf dem Roller.

Roller mieten

Einen Roller zu mieten ist ziemlich einfach. Am besten direkt bei der Unterkunft nachfragen, evtl. den Preis aushandeln (bei uns waren es 50.000 IDR pro Tag, etwa 3,50€) und den Roller kurz Probefahren. Fertig! Man sollte noch sicherstellen ob die Papiere im Fach unter dem Sitz verstaut sind und natürlich auch passende Helme dazu nehmen. Bezahlen kann man dann einfach beim auschecken. Wir haben auch immer nachgefragt welches Benzin in den Roller kommt. Auf Bali gibt es „Gelbes“ und „Blaues“ Benzin (bitte jetzt nicht fragen, was da der Unterschied ist 😉), das man an der Straße in Flaschen kaufen kann (pro Flasche ca. 8000 – 10.000 IDR).  Tankstellen haben wir in Ubud selbst keine gesehen, weiter außerhalb gibt’s die natürlich auch, dort ist der Sprit meistens etwas günstiger. Jedoch ist die Variante „Flasche an der Straße kaufen“ meistens einfach bequemer. Beim Fahren ist es wichtig, auf den Linksverkehr zu achten! Wer das noch nicht gemacht hat, wird bestimmt ein bisschen Zeit brauchen um sich daran zu gewöhnen. Für uns war es nach den 2 Monaten in Neuseeland aber keine große Umstellung. Wobei ich klarstellen muss, dass bisher immer Olli mit dem Roller gefahren ist. Ich traue mich noch nicht. Viele weitere gute Tipps zum Rollerfahren auf Bali findet ihr in dem Artikel von Indojunkie.

Sacred Monkey Forest

Nur wenige Minuten außerhalb des Zentrums von Ubud befindet sich der bekannte Monkey Forest. Eigentlich eine größere hinduistische Tempelanlage im Dschungel, wo aber zusätzlich noch kleine Javaneraffen herumspringen. Sie werden hier als heiliges Tier angesehen und dürfen sich frei im Tempelgebiet bewegen. Auch wenn diese Tatsache Touristen scharenweise (etwa 10.000 jeden Monat!)  herlockt, muss man sagen, dass die Affen nicht zahm sind. Daher ist bei jeglichem Kontakt mit den Tieren immer auch genügend Vorsicht geboten. Es gibt auf dem ganzen Gelände Aufpasser, die eingreifen, wenn ein Affe zu übermütig wird, oder ein Tourist zu nah an die Affen kommt. Immer wieder kommt es zu kleineren Zwischenfällen. Die Affen sind schlau und vermuten in jeder Tasche eine Banane (leider kann man die dort überall kaufen und die Affen somit darauf konditionieren).  Meistens läuft alles glimpflich ab, doch wir haben schon viele Leute getroffen, die von einem Affen gebissen oder gekratzt wurden, weil sie ihr Handy (oder die Wasserflasche) nicht rausrücken wollten. 😊 Daher haben wir uns eher zurückgehalten und sind den Affen mehr aus dem Weg gegangen – auch zum Schutz der Kamera mit Teleobjektiv. 😉 Aber abgesehen davon, ist es sehr faszinierend an diesem besonderen Ort umher zu laufen und sowohl die schönen Figuren und riesigen Bäume (es gibt hier über 100 verschiedene Baumarten), als auch die recht niedlichen Äffchen bestaunen.

Rollertour in den Norden

Nordwestlich von Ubuds Zentrum kann man eine wunderbare kurze Tour abseits der Touristenmassen machen. Unser Startpunkt war der Tempel „Pura Gunung Lebah“ mitten im Dschungel am Fluss. Von dort aus folgt man der Hauptstraße einfach immer weiter bis die zugebaute Straße kleinen balinesischen Häusern weicht und irgendwann nur noch Wald und Reisfelder zu sehen sind. Da zeigt sich ein ganz anderes Bild von Bali. Ein Bali vor 20 Jahren, fernab vom Tourismus. Es war eine sehr willkommene Abwechslung für uns nach dem Trubel in der Stadt einfach die Ruhe in den Reisfeldern zu genießen. Außerdem muss man auf dieser Tour beim kleinen Warung Nike 2 vorbei schauen! Unglaublich leckeres Essen und tolle Aussicht! Für diejenigen, die eine etwas luxuriösere Erholung suchen, bietet sich ein Zwischenstop im Jungle Fish Bali an. Ein wunderschönes Resort mit Restaurant, Café und Pool, das man auch als Nicht-Gast besuchen kann (Eintritt für den Pool 100.000 € )

Übersichtskarte 1 Tag in Ubud und Umgebung

Wir haben auf einer Karte unsere Routen, sowie die besuchten Orte eingetragen. Hier findet ihr auch Restaurants die wir gut fanden und einen tollen SPA- und Massage Salon 🙂

Geschrieben von:

Unheilbar vom Reisevirus befallen. Seit 2006 habe ich sehr viel meiner freien Zeit während des Studiums damit verbracht, die Welt zu bereisen. Nach über 5 Jahren arbeiten in der digitalen Branche, geht's endlich wieder los in ein neues Reiseabenteuer und eine Auszeit vom Job.

3 Kommentare

  1. Klingt toll… aber 100 000 Euro wären mir dann doch zu viel gewesen für den Pool-Eintritt 😉

  2. Rollerfahren??? Ist hier nicht drin: Schnee!!!

  3. @Becky: Magda wollte den Pool scheinbar direkt kaufen 😂