Scroll to Content
Unbezahlte Werbung: alle zu externen Seiten führenden Links (Hotelbuchungsportale, Unterkünfte, Reise- und Fluggesellschaften, etc.) haben wir als Tipps für euch gesammelt. Wir werden weder von den verlinkten Betreibern dafür bezahlt, dass wir sie hier erwähnen, noch nehmen wir über sogenannte Affiliate-Links Geld darüber ein.

Kinder! Wie die Zeit vergeht… mittlerweile sind wir ja schon wieder auf einem anderen Kontinent, aber die Erlebnisse unseres kurzen Abstechers nach Sydney haben uns so sehr gefallen, dass sie auch einen Blogbericht wert sind. Wir haben hier ein paar Zeilen zu verschiedenen Unternehmungen und Tipps in Sydney zusammengefasst.

Rüber nach „Down Under“

Sydney war uns spontan als Zwischenstop in den Kopf gekommen, als wir noch in Deutschland unsere Route geplant hatten. Um nach Südostasien zu kommen, mussten wir so oder so einen Stop in Australien machen. Warum dann nicht gleich ein paar Tage dranhängen. Zudem wollten wir auch wieder etwas mehr urbanes Leben um uns haben nach dem 100% Neuseeland-Naturerlebnis. 🙂

Die Unterkunft und Bondi Beach

Einige Wochen im Voraus fanden wir DIE Unterkunft in Sydney bei Airbnb. Direkt in Bondi, einem östlichen Vorort von Sydney. Sprich nicht im Zentrum, aber dafür direkt am Bondi Beach. Die Anreise vom Flughafen ist sehr unproblematisch, man kann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Metro und Bus) in etwa 50 min. nach Bondi fahren. Easy-peasy! Wir kamen am Nachmittag an. Nelly unsere Gastgeberin war nicht zu Hause und hat die Tür nicht abgeschlossen, dass wir reinkommen. Damit war uns klar: muss ne sehr sichere Gegend hier sein. Doch viel Zeit wollten wir eh nicht im Zimmer verbringen, denn der Strand rief schon ganz laut nach uns! Innerhalb von fünf Minuten waren wir am Bondi Beach und sprachlos bei dem Anblick: Türkisblaues Wasser, tosende Wellen, weißer feiner Sandstrand, blauer Himmel und das alles quasi mitten in der Stadt! Mega! Der Wehmut nach Neuseeland war schnell vergessen. Das Airbnb können wir übrigens uneingeschränkt empfehlen. Perfekte Lage, supernnette Gastgeberin und hübsche Wohnung!

Ein Tag in der City

Sydneys Zentrum liegt grob um den Martin Place, wo wir uns zu Fuß durch Hochhausschluchten Richtung Hafen vorangearbeitet haben. Wer gerne shoppt, findet hier in den Straßen einige Malls und auch Designerläden. Rund um den Stadtteil „The Rocks“ gibt es einen Markt (Mischung aus Flohmarkt und Souvenirmarkt) der unter der Harbour-Bridge mit einigen netten Essensständen endet. Olli und ich können an sowas ja nicht ohne zu probieren vorbeigehen. Also gab es einen Känguru-Spieß und einige japanische Gyozas zur Zwischenmahlzeit. Danach ging es direkt zur Oper und dem Circular Quay (Dreh- und Angelpunkt für Fähren und schrecklich überlaufen mit Touristen). Wir wollten den Massen ein wenig entgehen und sind trotz Regen über den botanischen Garten nach Chinatown gelaufen. Mittlerweile war es auch Zeit für ein Abendessen und wir hatten uns durch Zufall in einem chinesischen Shoppingzentrum in einen Foodcourt „verlaufen“. Ein kleines Paradies für Liebhaber der asiatischen Küche! Und für uns eine gute Einstimmung auf Bali. So gut gestärkt konnten wir dann erneut zum Hafen für den Nacht-Fotoshoot. Die erleuchtete Skyline der Stadt, sowie die Brücke und die Oper haben uns bei Nacht viel besser gefallen. Plötzlich waren auch die Touristenmassen weg, ein paar Straßenmusiker spielten Gitarre und nach dem Fotografieren gönnten wir uns noch einen Wein in einer der Bars am Hafen mit Livemusik. Da war es dann – unser ersehntes Großstadtgefühl!

Spaziergang vom Bondi Beach zum Coogee Beach

Wenn man es entspannt angehen lässt, dann ist der 6km lange Weg entlang der Küste eine perfekte Unternehmung für einen Tag. Auch wenn das Wetter durchwachsen ist, wie bei uns lohnt es sich die Strecke zu laufen und die Aussichten von Sydneys Ostküste zu erleben. Wir starteten nach einem Frühstück in der Tin Pin Bakery in Bondi, vorbei am bekannten Iceberg Swimmingclub, mit diesem wahnsinns Pool, der am Fels quasi ins Meer reingebaut wurde, auf den sehr gut ausgebauten Küstenweg bis nach Coogee. Wenn das Wetter passt sollte man auf jeden Fall ein bisschen Zeit zum Schwimmen im Icebergpool einplanen. Der Eintritt kostet 6,50 AUD und man kann bleiben so lange man will.  Auf der Bondi to Coogee Coastal Walk Webseite gibt es noch mehr Informationen zum Küstenweg und den jeweiligen Aussichtspunkten.

Taronga Zoo

Für einen Tagesausflug zum Zoo hatten wir uns schnell entschieden, zumal das unsere einzige Chance war Koalas, Kängurus, Wombats und Co. aus der Nähe zu sehen. Wenn auch nicht in der freien Natur, so war es trotzdem ein sehr cooles Erlebnis für uns. Der Zoo liegt wunderschön auf einer Halbinsel mit Blick auf Sydneys Zentrum. Man kann per Fähre hin und dann mit einer Seilbahn (im Zooticket enthalten) weiter den Berg hinauffahren.

Spartipp: In den verschiedenen Touristenbroschüren am Flughafen gibt es Coupons mit 15% Preisnachlass zur den Zooeintritt. Das Ticket kostet dann nur noch 38 AUD pro Person und liegt für einen Tagesausflug total im Rahmen.

Essen gehen in Sydney

Natürlich findet man in Sydney unzählige Restaurants und Cafés. Dafür haben wir immer bei google maps geschaut und dann etwas in der Nähe mit besonders guter Bewertung ausgesucht. Oft sind wir aber auch einfach so in eine Bar, ein Café oder ein Restaurant reingestolpert und haben echt kleine Geheimtipps entdeckt. Hier sind unsere Empfehlungen:

The Tin Pin Bakery in der Bondi Rd. – sehr guter Café, das Essen ist 100% Bio, sie backen ihr Brot selbst. Der Laden ist ziemlich klein aber man kann auch einfach etwas zum Mitnehmen bestellen

Macelleria Bondi Beach – der Laden hatte erst einige Tage geöffnet und platze schon aus allen Nähten. Es gibt dort vieeeeel Fleisch. Man wählt sein Steak oder seinen Burger aus, noch ein paar Beilagen dazu, bezahlt und bekommt dann einen Platz. Laut und trubelig, das Essen ist sehr sehr lecker!

M Deli Café – etwas versteckter und weg vom Trubel des Strandes. Sehr authentisch und mega gutes Frühstück. Egal ob Smoothiebowl, oder pochierte Eier auf Avocado-Toast. Alles lecker. Auch die Sandwiches 🙂

Little Jack Horner Café – in Coogee am Strand, nett eingerichtet. Wenn man nach dem Spaziergang von Bondi eine Stärkung oder einen Kaffee braucht.

Seafood BBQ Bondi Rd. – der Laden ist echt Hammer. Eine Imbissbude mit riesiger Fischauslage. Alles in Australien gefangener Fisch und Seafood. Bereiten dir zu was du willst. Unbedingt den panierten Calamari und die gegrillten Jakobsmuscheln probieren. Der Laden an sich ist nicht gemütlich, aber man kann auch zum Mitnehmen bestellen und z.B. am Strand essen oder wie wir in der Airbnb Wohnung.

Harrys Bondi Beach – so stylisch und so gut! Leckerster Flat White und sehr ausgefallenes Frühstück wie z.b. Quinoa-Fetabällchen mit Salat oder einen Pulled Pork Burger mit Roter Beete und Spiegelei.

The Cornerhouse – in der Bondi-Road gelegen und etwas schicker. Sehr gute Weinauswahl, aber auch etwas teurer. Es gibt neben verschiedenen Hauptgerichten auch leckere Steinofenpizza mit ausgefallenem Belag (z.b. Spargel,  Trüffelöl und Provolone-Käse).

Dixon-Foodcourt in Chinatown – hier gibt es duzende kleine Stände mit unzähligen Gerichten. Vor allem chinesische Küche, aber auch Kambodschanisch und vegane Thaiküche. Man kann an verschiedenen Ständen bestellen und isst dann an einem der Tische in der Mitte des Foodcourts. Sieht etwas ungemütlich aus, aber schmeckt mega lecker! Und ist vor allem eine gute Alternative für den kleinen Geldbeutel.

Was noch hilfreich sein könnte:

Wir haben von unserer Airbnb Gastgeberin den Tipp bekommen uns eine „OPAL“ Karte zu kaufen. Die gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Sydney. Man bekommt sie direkt am Flughafen, bevor man in die Metro steigt. Die Karte ist kostenlos, man lädt sie an Terminals mit Kreditkarte oder Bargeld auf. Für unseren Aufenthalt haben wir 60 AUD ausgegeben (die Fahrt von und zum Flughafen kostet schon 16 AUD). Das Bezahlen funktioniert dann so, dass man beim Einsteigen die Karte an ein Gerät hält, quasi zum “einchecken” und beim Aussteigen erneut, damit der entsprechende Betrag abgebucht werden kann. In Sydney heißt das dann Tap on and Tap off. Abgerechnet wird nach Entfernung und je nach Fortbewegungsmittel (Bus, Metro, Fähre…).

Spartipp: Man kann Sonntags den ganzen Tag über für einmalig 2,50 AUD überall umherfahren.

Eine Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln ist mit Sicherheit UBER (die Taxiapp). Vor Allem wenn man abends nach 23 Uhr unterwegs ist.

Außerdem hatten wir auf gut Glück direkt am Flughafen bei vodafone nach einer SIM Karte gefragt und wurden echt überrascht: Es gibt ein Angebot mit 1 GB Datenvolumen (für mobiles Internet) und 120 Freiminuten für 8 Tage inkl. SIM Karte für 8 AUD! So konnten wir sehr viel mit google Maps in der Stadt navigieren und auch die Abfahrtszeiten für Bus und Bahn in Echtzeit abfragen.

Habt ihr noch Tipps, Anmerkungen oder Ideen zu Sydney? Dann hinterlasst uns gerne einen Kommentar!

Geschrieben von:

Unheilbar vom Reisevirus befallen. Seit 2006 habe ich sehr viel meiner freien Zeit während des Studiums damit verbracht, die Welt zu bereisen. Nach über 5 Jahren arbeiten in der digitalen Branche, geht's endlich wieder los in ein neues Reiseabenteuer und eine Auszeit vom Job.

4 Kommentare

  1. Beneidenswert !!!
    Hier Graupel und Schauer und max. 2,5 ° C
    Übrigens: der keine rote Flattermann auf isntagramm ist u. E: eine Libelle :-))
    ALso: genießt weiter :-))

  2. ,, wir sind gerade bei der Familie in Polen ,,, winterlich,,, Samstag Abend geht wieder nach Hause.Geniesst weiter eure Abenteuer!! Grüße!

  3. Klingt super! Da kann man ja schonmal über die nächste Langzeitreise nachdenken 😉

  4. Ein Bericht ,der Appettit auf mehr macht,liebe Magda! Tolle Ecken,das Zoo(Koala und Co einfach süüüüüüsssssss! Liebe Grüße!!