Scroll to Content
Unbezahlte Werbung: alle zu externen Seiten führenden Links (Hotelbuchungsportale, Unterkünfte, Reise- und Fluggesellschaften, etc.) haben wir als Tipps für euch gesammelt. Wir werden weder von den verlinkten Betreibern dafür bezahlt, dass wir sie hier erwähnen, noch nehmen wir über sogenannte Affiliate-Links Geld darüber ein.

Es gehört fast schon zum Pflichtprogramm, während eines Aufenthalts in Sri Lanka eine Zugfahrt von Kandy nach Ella (oder umgekehrt) durch das Hochland zu machen. Wir haben die etwa 7-stündige Fahrt auf uns genommen und geben hier ein paar Tipps für eine entspannte Fahrt.

Ticket kaufen

Wir waren einen Tag vor der Fahrt am Bahnhof von Kandy und haben uns dort zwei Tickets (für 600 LKR ~ 4 € pro Person) für den Zug um kurz vor 9 Uhr morgens geholt. Dadurch bekamen wir noch einen Sitzplatz mit Reservierung in der 2. Klasse. Am Tag der Zugfahrt sind die Sitzplätze mit Reservierung meist ausgebucht. Wir können nicht empfehlen, die lange Fahrt in einem dicht gedrängten Abteil der 3. Klasse stehen zu müssen. Die Abteile der 1. Klasse sind zwar klimatisiert, dafür aber auch kostspieliger. Und wer näher dran sein will am Geschehen, der verzichtet auf ein luftdicht abgeschlossenes Abteil.

Ob man in Fahrtrichtung links oder rechts sitzen sollte lässt sich leider nicht einfach beantworten. Wir saßen auf der linken Seite und hatten zwar anfangs das Gefühl, die schöneren Ausblicke wären nur auf der rechten Seite, dafür änderte sich dies später und wir kamen dann doch noch voll auf unsere Kosten, die malerische Landschaft ohne Beeinträchtigung zu betrachten.

Alle weiteren Informationen zu Zugfahrten in Sri Lanka haben wir bei seat62 gefunden und als sehr hilfreich befunden.

Verpflegung während der Zugfahrt

Für feste Nahrung während der Fahrt wird gesorgt, denn dann laufen Mitarbeiter eines Caterings mit Körben voller kulinarischer Köstlichkeiten (Papadom, Samosas, Rotis, Popcorn, usw.) durch die Abteile. Diese kosten nicht viel, sind unglaublich lecker und verkürzen die Zeit bis man sich in Ella eine vollwertige Mahlzeit gönnen kann. Tee und Milo (ein beliebtes Kakaogetränk) gibt es auch. An den zahlreichen Bahnhöfen, an denen der Zug hält, kommen noch mehr Händler und bieten u.a. auch frische Früchte (Ananas, Mango, usw.) an. Es empfiehlt sich, pro Person eine große Flasche Wasser mitzunehmen. Auch wenn es im Hochland nicht ganz so warm ist wie beispielsweise an der Küste.

Aussicht

Trotz 7 Stunden Fahrt ist diese in der 2. Klasse relativ kurzweilig. Der Zug fährt recht langsam und an den ungefährlichen Stellen öffnet der Schaffner auch mal die Tür nach außen. Dann kann man auf die Stufen der Eingangstreppe sitzen oder sich an der Haltestange sichern und dabei aus dem Wagen hinauslehnen. Vorausgesetzt der Platz ist nicht schon besetzt. Denn Fotos von dort sind äußerst begehrt. 😉

Sonst bleibt man halt auf seinem gut gepolsterten Platz sitzen und steckt den Kopf durch eines der geöffneten Fenster. An frischer Luft mangelt es jedenfalls nicht, auch ohne Klimatisierung.

Die Fahrt geht vorbei an kleinen Dörfern mit hübschen kleinen Bahnhöfen und uniformierten Bahnhofsvorstehern. Oft sieht man dort Kinder, die aufgeregt dem Zug hinterher winken. Im Bergland sieht man riesige Teefelder, wo Menschen an steilen Hängen Blätter pflücken und in den Säcken auf ihrem Rücken verstauen. Mit dem Zug um 9 kommt man auch vor Einbruch der Dunkelheit in Ella an und hat genug Zeit, um seine Unterkunft zu finden. Wir haben im Blue View Inn übernachtet, ein kleines Guesthouse abseits der trübseligen Hauptstraße. Es war sehr günstig, das Zimmer war neu, sauber und top ausgestattet.

Nun aber genug mit den Infos, hier nun eine kleine Fotogalerie mit Eindrücken von der Fahrt.

Geschrieben von:

Software Entwickler, selbst ernannter Director of Photography (Foto, Film, Time-Lapse). Kocht leidenschaftlich gerne, liebt gutes Essen und Magda.

4 Kommentare

  1. Tolle Bilder die hier entstanden sind!

  2. Fernweh?