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Im zentralen Teil um Dambulla, liegt Sri Lankas kulturelles Dreieck. Wir haben dort vier Tage verbracht und geben hier ein paar Einblicke und Tipps, was man sich anschauen sollte und erleben kann.

Anfahrt von der Westküste

Wir kamen ursprünglich von der Westküste, genauer gesagt von Negombo, mit einem privaten Taxi nach Dambulla. Die Fahrt über die 150 km Distanz dauert etwa 3 Stunden und kostete uns 8.000 LKR (ca. €45,–). Man kann aber auch mit dem öffentlichen Bus fahren, der für 80 LKR (ca. €0,50) pro Person im Vergleich dazu ein Schnäppchen ist. Er braucht aber auch fast doppelt so lange für die Strecke.
Wir empfehlen auf jeden Fall einmal mit einem Bus in Sri Lanka zu fahren. Es ist ein unvergessliches Erlebnis! Man ist nicht so abgekapselt wie in einem Auto, sondern hat auf relativ begrenztem Raum auf sympathische Art und Weise Kontakt zu den Einheimischen und kann sich unterwegs von mitfahrenden Händlern mit sehr leckeren Snacks eindecken.

Unterkunft in Dambulla

Wir sind bei Krishan und seiner Familie im Sandra Guest House untergekommen. Die Empfehlung haben wir dem Blog von 22places entnommen. Jenny und Basti haben davon geschwärmt, dass man dort einen sehr authentischen Aufenthalt erleben kann. Wer jetzt ein Luxus Hotel mit Pool und 5-Gänge Menü erwartet wird enttäuscht werden. Es gibt schlichte Zimmer mit Doppelbett und Bad. Zum Frühstück und Abendessen gibt es in großen Mengen feinste Sri Lankische Kost (Roti, Kottu Roti, Samosa, Dahl, Egg Hoppers, String Hoppers, …). Wir haben es geliebt! 🙂

Wenn uns Krishan und seine Familie nicht mit hervorragendem Essen beglückt haben, dann hat uns unser Gastgeber in seinem Tuktuk im Umkreis von 50 km umhergefahren und uns tolle Sehenswürdigkeiten gezeigt. Angefangen hat es mit einem Ausflug zum Großmarkt in Dambulla, wo man Obst und Gemüse in rauhen Mengen zu sehen bekommt. Reisende werden dort scheinbar eher selten gesehen, denn schnell waren wir von neugierigen Händlern umgeben. Doch es herrschte eine sehr entspannte und sympathische Atmosphäre. Und wir durften auch einige Früchte probieren, die wir zum Teil noch nie gesehen haben. Wer mutig ist und es seinem Magen zutraut sollte dort einmal gekühlten Büffelquark (Buffalo Curd) mit Honig probieren, den vereinzelte Händler zur Erfrischung anbieten.

Sigiriya (Löwenfelsen)

Der weltbekannte Felsen ragt schon von weitem sichtbar über alles hinweg, was um ihn herum liegt. Wer auf ihn hinauf will muss ein paar hundert Treppenstufen hinaufsteigen. Der Zugang sollte 4.500 LKR kosten (ca. € 25,–). Für 500 LKR (ca. €2,75) kann man auf den benachbarten Pidurangala hinauf und hat einen wunderbaren Blick auf Sigiriya. Wer sich für Pidurangala entscheidet, über die Treppenstufen aus Felsen ganz hinauf, am liegenden Buddha vorbei geht und dann noch das letzte Stück den Felsen hinauf klettert, wird mit einer sagenhaften Sicht in alle Himmelsrichtungen belohnt. Aber keine Angst, man muss kein erfahrener Kletterer sein, um das letzte Stück zu meistern. Hat man (so wie ich) etwas Höhenangst muss man sich zwar ein bisschen überwinden, aber es lohnt sich allemal! Ich hätte dort oben Stunden verbringen können, aber wir mussten vor Sonnenuntergang wieder unten sein, denn wir wollten noch zum…

Minneriya National Park

Dort leben 200 bis 300 wilde (!) Elefanten. Für den Eintritt zur Safari durch den Park zahlten wir pro Person 4.500 LKR (ca. €25,–). Dazu kam noch der Preis für den Jeep und den Fahrer (8000 LKR – ca. €45,–). Es war für uns ein gemischtes Erlebnis: einerseits war es toll, die vielen Elefanten in kleinen Gruppen, teilweise mit süßen Babys und Teenagern, zu sehen. Andererseits war es uns zunehmend unangenehm, dass die vielen Autos so nah an die Elefanten heran gefahren wurden. Angeblich soll man erkennen können, wenn es den Elefanten zu viel wird und sie gestresst sind, aber so richtig überzeugen konnte uns dieses Argument nicht. Wir fühlten uns dabei an die Situation mit den Walen auf Maui erinnert, denen nach einer Sichtung regelrecht hinterher gejagt wurde. Es war trotzdem ein Erlebnis, aber ein zweites Mal würden wir das so nicht mehr mitmachen wollen.

Höhlentempel in Dambulla

Auf dem Berg am Rand von Dambulla befindet sich ein buddhistischer Höhlentempel. Hat man die zahlreichen Stufen bis zum Eingangstor erklommen, und sich dabei an ein paar Makaken-Äffchen vorbei geschlichen, bekommt man Zugang zu fünf Höhlen, in denen dutzende Buddha-Statuen und Wandzeichnungen zu sehen sind. Der Weg hinunter ist weniger Steil und führt an einem riesigen goldenen Buddha vorbei. Wir waren schon beeindruckt von diesen uralten Monumenten, doch von allen Sehenswürdigkeiten, die wir gesehen haben, war das eine die wir recht schnell wieder hinter uns gelassen haben.

Polonnaruwa – Ruinen der alten Königsstadt

Das Gebiet, das die alte Königsstadt umfasst, ist so groß, dass man sich am besten in einem Tuktuk zu den einzelnen Orten fahren lässt. Man kann sich dort zwar auch ein Fahrrad leihen, doch wer will schon tagsüber bei gefühlten 40 Grad im Schatten in der prallen Sonne angestrengt durch die Gegend radeln? Es empfiehlt es sich, morgens (am besten vor 10 Uhr) dort hinzugehen, bevor es zu heiss wird. Krishan hat uns vor der Fahrt noch empfohlen, alte Socken mitzunehmen. Man darf die Ruinen nicht überall mit Schuhen betreten. Und da der Boden recht heiß werden kann, sind Socken ein willkommener und erlaubter Schutz. Damit ausgerüstet lassen sich die vielen alten Ruinen, fein verzierte Statuen und riesigen Dagobas bestaunen.

Fazit

Man sollte schon 4 Tage für den Besuch des kulturellen Dreiecks Zeit nehmen. Um die vielen Sehenswürdigkeiten zu sehen und die Gastfreundschaft zu geniessen. Nirgends sonst bekommt man so viel vom kulturellen Teil Sri Lankas zu sehen. Man kommt von dort aus ziemlich gut in alle Richtungen weiter. Unserer Meinung nach der perfekte Start für eine Sri Lanka Reise. Wir sind von Dambulla in ca. 2 Stunden mit dem Bus nach Kandy gefahren und von dort mit dem Zug nach Ella weiter gereist.

Geschrieben von:

Software Entwickler, selbst ernannter Director of Photography (Foto, Film, Time-Lapse). Kocht leidenschaftlich gerne, liebt gutes Essen und Magda.

3 Kommentare

  1. Fernweh ?

  2. Ein spannendes Bericht,tolle Bilder und Einblicke in das Leben Kultur und Geschichte der Menschen auf dieser wunderschönen Insel!